KURSINFORMATIONEN

zur Vorlesung

Organische Chemie II

im Wintersemester 2004/2005

Allgemeine Informationen

Dozent                 Prof. Clemens Richert, Institut für Organische Chemie, Raum 211
Sprechstunde     Mittwochs, 10:00-12:00 Uhr, bitte in die Liste an Raum 211 eintragen.

Empfohlene Literatur
1.  K.P.C. Vollhardt, N.E. Schore, (Übersetzung von H. Butenschön) Organische Chemie, 4. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim: 2005
 2.  K.P.C. Vollhardt, N.E. Schore, (Übersetzung von H. Butenschön) Organische Chemie, 3. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim: 2000
 3.  R. Brückner, Reaktionsmechanismen, 2. Auflage, Spektrum akademischer Verlag, Heidelberg: 2003
 4.  P.Y. Bruice, Organic Chemistry, 4th ed., Pearson, 2004
 5.  J. Buddrus, Grundlagen der Organischen Chemie, 3. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin: 2003
 6.  Clayden, Greeves, Warren & Wothers, Organic Chemistry, Oxford University Press, 2001

Vorlesungsraum      Criegee-Hörsaal, wenn nicht anders angegeben
Vorlesungstermine Jeweils dienstags 9:45-11:15 Uhr und donnerstags 8:45-9:30 Uhr
Homepage                 http://chip.chemie.uni-stuttgart.de/OC2_2005/index.html
 



Vorlesungs-Programm

Datum     (Di)     (Do)          Vorlesungsthemen


Oktober
                 25                    Einführung und Übersicht über Reaktionen in der organischen Chemie
                          27           Radikalische Substitutionen

November
                          03          Radikalische Substitutionen
                 08     10          Nucleophile Substitutionen
                 15     17          Nucleophile Substitutionen
                 22     24          Additionen an Mehrfachbindungen
                 29                   Additionen an Mehrfachbindungen

Dezember
                           01         Eliminierungsreaktionen
                  06     08         Eliminierungsreaktionen
                 13     15          Elektrophile aromatische Substitutionen
                 20     22          Elektrophile aromatische Substitutionen

Januar
                 10     12          Additionen an Carbonylgruppen
                 17     19          Aldol- und Michaelreaktionen von Aldehyden, Ketonen und Enonen
                 24     26          Reaktionen von Carbonsäuren und Carbonsäurederivaten
                 31                   Wittig Reaktion, Umpolung

Februar
                          02          Pericyclische Reaktionen
                 07                   Oxidationen
                          09          Reduktionen
                 14                   Umlagerungen
                     15                   Abschlussklausur (Mittwoch, 15-17 Uhr, Neuer Hörsaal Chemie)
                          16          Synthese von Biopolymeren


"Student Council"  Am Donnerstag, den 14.11.2005 lade ich Sie ein, nach der Vorlesung Anregungen, Kritik und Lob für die Vorlesung mit mir zu diskutieren.  Wenn es ausreichend Interesse gibt, können wir diese Diskussionsrunde auch am 19.01.2006 noch einmal abhalten.

Abschlussklausur.  Die Abschlussklausur wird am 15.02.2004 von 15:00 bis 17:00 Uhr stattfinden.  Die Klausur ist Teil der Klausurserie zum Organisch-Chemischen Grundpraktikum für Studierende der Chemie und Lebensmittelchemie.  Weiterhin ist die Klausur von Lehramtskandidaten im Hauptstudium zu schreiben.

Gedanken zur Vorlesung.  Was wird Sie in dieser Vorlesung erwarten?  Hoffentlich werden Ihnen nicht nur viele neuen Reaktionen begegnen, sondern Sie werden auch lernen organisch-chemische Reaktion besser voraussagen zu können.  Die wichtigste Technik dafür ist das Formulieren von Reaktionsmechanismen.  Zusätzlich ist es notwendig fließend Resonanzstrukturen zu zeichnen und Grundregeln für die Generierung von Orbitalen zu kennen.  Während in der OC I-Vorlesung die Stoffchemie im Mittelpunkt steht, ist es hier die Formulierung von Elektronenflüssen und Elementarschritten.  Mit dem Rüstzeug der wichtigsten funktionellen Gruppen und ihren Reaktivitäten sowie dem sicheren Formulieren von Elektronenflussmechanismen lässt sich bereits eine Vielzahl von Reaktionen voraussagen, auch wenn es sich um komplexere Substrate handelt.  Damit kann man in die Planung von mehrstufigen Synthesen einsteigen und damit die Faszination der kreativen Seite der organischen Chemie erleben.  Dies braucht viel Übung.  Nehmen Sie, wo Sie Gelegenheit dazu haben, ein Stück Papier und einen Stift und entwickeln Sie Synthesen und Reaktionsmechanismen.  Lassen Sie die Elektronen wandern und genießen Sie die Befriedigung die man erfährt, wenn scheinbar schwierige Zusammenhänge klar werden.